08.04.2010

30. Wetzlarer Autosalon: Action auf dem Messestand

Zum diesjährigen 30. Wetzlarer Autosalon hatten sich die Kfz-Mechatroniker der Werner-von-Siemens-Schule etwas Besonderes vorgenommen: Action auf dem Messestand. In den beiden Tagen der Ausstellung bauten sie den Motor eines 1996-er Ford Escort aus, zerlegten ihn, prüften die Einzelteile, reinigten, vermaßen sie und bauten sie dann wieder fachmännisch zusammen. Diese anspruchsvolle Aufgabe hatten sich die Auszubildenden des zweiten Lehrjahres ausgedacht, um Besucher an den Stand der Werner-von-Siemens-Schule am Buderusplatz zu locken sowie ihre fachmännischen Kenntnisse und Fertigkeiten zu demonstrieren.

 

Weitere Attraktion: Ein Hindernisparcours, auf Rollern befahrbar mit einer „Rauschbrille“, um das Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss zu simulieren. Diese Aktion, unterstützt von der Verkehrswacht Wetzlar, unterstrich die intensive Arbeit zur Verkehrssicherheit, der sich das Berufschulzentrum im Wetzlarer Stadtteil Naunheim-Niedergirmes seit Jahren mit ihrer alljährlichen Verkehrssicherheitswoche widmet. Zusätzlich konnten die Besucher die computergestütze Analyse eines Fahrzeugs miterleben. Ein Endoskop mit angeschlossenem Monitor half bei der Schadensanalyse an schwer zugänglichen Baugruppen.

 

Seit 2001 beteiligt sich die Werner-von-Siemens-Schule am Wetzlarer Autosalon, in diesem Jahr in Kooperation mit dem Autohaus Pohl, Wetzlar, und der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes. Berufsschullehrer und Innungsmitglieder informierten über die Veränderungen der traditionellen Berufsbilder im Kfz-Handwerk, die die einst getrennten Bereiche Elektronik und Mechanik immer weiter verzahnen und so völlig neue technische Herausforderungen stellen. Ein weiterer Schwerpunkt waren Weiterbildungsmöglichkeiten, die ehrgeizigen jungen Menschen attraktive Karrierechancen eröffnen.

 
Die Kraftfahrzeugmechatroniker des zweiten Ausbildungsjahres bei der Motordiagnose: Timo Walther, Kudsi Tezgel, Merhawi Berhane (von links nach rechts).