12.12.2017

Ache Engineering GmbH und Werner-von-Siemens-Schule helfen bei Instandsetzung des Wetzlarer Optikparcours

Da es in der Vergangenheit immer wieder zu Beschädigungen durch Vandalismus im Optik-Parcour Wetzlar gekommen war, mussten einige Exponate - wie z.B. der Beuchet-Stuhl in der Colchesteranlage - instand gesetzt werden. Die beiden Stadtführer Gerhardt Ihle und Ernst-Günter Ache kümmerten sich in Zusammenarbeit mit dem Leuner Unternehmen Ache Engineering GmbH  - Spezialist für Photovoltaik und Sonderlösungen im Anlagenbau - und der Wetzlarer Siemenschule um die Reparatur.

 

Der "Aha-Effekt" beim Blick durch das Guckloch, bei dem die getrennt stehenden Stuhlbeine und die viel größere, ebenfalls getrennt positionierte Stuhlfläche mit Lehne als kompletter Stuhl zu sehen sind, war durch den Verlust des Guckloches nicht mehr möglich.

 

Die neue Konsole aus Stahl, welche einen erhöhten Schutz gegen Vandalismus bietet, wurde von Ache Engineering geplant, aufgestellt und finanziert. Schüler der Berufsfachschule für Metalltechnik der Werner-von-Siemens-Schule konstruierten unter Anleitung ihres Fachpraxislehrers Daniel Gerth eine Justierhilfe für das neue Guckloch. Bei der neuen Ausführung des Guckloches in der Plattenkonsole wird der Blick auf die Beuchet-Stuhl-Instllation erst freigegeben, wenn der Betrachter exakt die nach dem Strahlensatz korrekte Position eingenommen hat und die optische Täuschung perfekt ist.

 
Die Berufsfachschüler Gene Höfs, Koray Altintas, Emre Akkulak, Muhittin Karacaer und Lehrer Daniel Gerth (von links nach rechts).Der optische Effekt des Beuchet-Stuhls in der Wetzlarer Colchesteranlage