27.08.2012

Angehende Techniker präsentieren ihre Projektarbeiten

Enge Kooperation mit heimischer Industrie sichert Praxisnähe

Am Freitag, 24. August und Samstag, 25. August, präsentierten die Studierenden der Fachschule für Technik der Werner-von-Siemens-Schule neun Projektarbeiten, die im letzten Semester in Kooperation mit Unternehmen der heimischen Wirtschaft entstanden waren. Die 29 Facharbeiter der Fachrichtungen Maschinenbau und Optik-Elektronik hatten sich vier Jahre neben ihrer Berufstätigkeit weitergebildet und können im kommenden Frühjahr ihre Diplome als staatlich geprüfte Techniker in Empfang nehmen. Die Projektarbeiten dieses Semesters gelten als Prüfsteine, mit denen die Absolventen der Technikerschule sowohl fachliche Kompetenz wie auch ihre Fähigkeiten zu Teamarbeit und Eigeninitiative unter Beweis stellen. „Und das ist Ihnen allen hervorragend gelungen, wie die anspruchsvollen Ergebnisse zeigen“, lobte Hugo Müller, Leiter der Fachschule für Technik, bei der Eröffnung der mehrstündigen Präsentation.

 

Die Werner-von-Siemens-Schule bildet Techniker der Fachrichtungen allgemeiner Maschinenbau und Optik-Elektronik aus. Die vierjährigen berufsbegleitenden bzw. zweijährigen Vollzeit-Ausbildungsgänge führen junge Facharbeiter zum Abschluss „staatlich geprüfter Techniker“ und erhöhen mit dieser Qualifikation deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Während des Studiums können verschiedene Zusatzprüfungen absolviert werden, die weitere berufliche Perspektiven bis hin zum Fachhochschul- bzw. Bachelorstudium an Universitäten eröffnen. Zusatzprüfung in Berufs- und Arbeitspädagogik, Lehrgänge in Unternehmensführung und Existenzgründung sowie der Deutschen Gesellschaft für Qualität ergänzen das Qualifikationsportfolio. Interessenten können sich bis zum 15. Oktober (Vollzeitform) bzw. 15. Dezember (Teilzeitform) anmelden.

 

Wetzlarer Neue Zeitung, 27.08.2012

 

 

 
Das neue Polierwerkzeug in der Feinoptik, entwickelt von Daniel Graß, Tobias Habermehl und Sebastain Stahringer (von links) in Zusammenarbeit mit dem Wetzlarer Unternehmen OptoTech, soll bald zum Patent angemeldet werden. Rechts der Pädagoge Ralf Zackel.