21.09.2016

Angehende Techniker präsentierten Projektarbeiten

Am vergangenen Wochenende präsentierten die Studierenden der Fachschule für Technik der Werner-von-Siemens-Schule ihre Projektarbeiten, die in den letzten beiden Semestern in Kooperation mit Unternehmen der heimischen Wirtschaft entstanden waren. Lehrer und Studierende der Fachschule begrüßten auch Gäste und Firmenvertreter. Zwei der insgesamt sechs Präsentationen erhielten das Prädikat „sehr gut“.  

 

Die Facharbeiter der Fachrichtung Maschinenbau hatten sich vier Jahre neben ihrer Berufstätigkeit weitergebildet und können im kommenden Frühjahr ihre Diplome als staatlich geprüfte Techniker in Empfang nehmen. Die Projektarbeiten dieses Semesters gelten als Prüfsteine, mit denen die Absolventen der Technikerschule sowohl fachliche Kompetenz wie auch ihre Fähigkeiten zu Teamarbeit und Eigeninitiative unter Beweis stellen. Insgesamt zeigte sich, dass die Projektarbeiten den kooperierenden Unternehmen in vielfacher Hinsicht helfen, Prozesse zu verbessern. Ein Ergebnis der Projektarbeit wurde bereits in die Fertigung eines Kooperationspartners integriert.

 

Die Werner-von-Siemens-Schule bildet Techniker der Fachrichtungen Maschinenbau und Optik-Elektronik aus. Die vierjährigen berufsbegleitenden bzw. zweijährigen Vollzeit-Ausbildungsgänge führen junge Facharbeiter zum Abschluss „staatlich geprüfter Techniker“ und erhöhen mit dieser Qualifikation deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Während des Studiums können verschiedene Zusatzprüfungen absolviert werden, die weitere berufliche Perspektiven bis hin zum Fachhochschul- bzw. Bachelorstudium an Universitäten eröffnen. Zusatzprüfung in Berufs- und Arbeitspädagogik, Lehrgänge in Unternehmensführung und Existenzgründung sowie der Deutschen Gesellschaft für Qualität ergänzen das Qualifikationsportfolio. Interessenten können sich bis zum 15. Oktober (Vollzeitform, nur Maschinenbau) bzw. 15. Dezember (Teilzeitform, beide Fachrichtungen) anmelden.

 

 

 

 
Nico Zajac, Dominik Trenkner und Fabian Fiedler hatten in Kooperation mit der Leica Camera AG ein Abriebprüfgerät konstruiert.Kooperationspartner der Harmonic Drive AG: Christoph Beyer, Emanuel Janz, Bastian Sturm und Niklas Wagner entwickelten eine Station zur Entgratung von CRB-Außenringen.Marius Höhl und Patrick Schmeida entwickelten für die Satisloh GmbH eine Reinigungsstation von geblockten Brillengläsern.Julian Nicolay Eckl, Timm Kaiser, Manuel Klisch und Fabian Werner mit ihrer Apparatur zur magnetischen Charakterisierung zylindrischer Objekte, Partner Pfeiffer Vacuum.Prozessoptimierung und Automatisierung einer Stahlkabine: Björn Meixner und Alexander Redinger.Widerstandsschweißmaschine für die Schunk GmbH: Tobias Braun, David Grutza, Alexander Kinzel, Kai Uwe Weber.