28.08.2017

EFRE-Fördermittel modernisieren technische Ausstattung der Siemensschule

Die Werner-von-Siemens-Schule hat im Rahmen desOperationellen Programms für die Förderung von Investitionen in Wachstum und Beschäftigung (IWB-EFRE-Programm)“ moderne Hardware für den Berufsschulunterricht beantragt. Damit soll das Medienkonzept der berufsbildenden Schule aktualisiert und erweitert werden, denn immerhin nutzen wöchentlich rund 1700 von insgesamt 2330 Schülerinnen und Schüler digitale Medien im Unterricht und erweitern so ihre Kompetenzen in den Bereichen beruflicher und allgemeiner Bildung.

 

Die Europäische Union unterstützt seit 2014 mit EFRE-Fördermitteln die regionale Strukturpolitik in Hessen mit 240,7 Mio. Euro. Hauptziel des EFRE ist der Ausgleich von Ungleichgewichten zwischen den verschiedenen Regionen sowie die Stabilisierung von vorhandenen Stärken; Standortnachteile sollen abgebaut, der wirtschaftliche Strukturwandel soll erleichtert werden.

 

Die Siemens-Schule hat im Rahmen dieses Programms Hardware, Software und weitere Komponenten zur Ausgestaltung und Verbesserung der Informations- und Kommunikationstechnik für die duale Berufsausbildung in Industrie und Handwerk von 200.000 € beantragt. Sie erhält nun eine Fördersumme von insgesamt ca. 40.000 €, die vom Schulträger, dem Lahn-Dill-Kreis, um den Eigenanteil in gleicher Höhe aufgestockt wird.

 

Mit Hilfe der Anschaffungen aus dem EFRE-Programm 2014 bis 2020 soll die lernfeldorientierte Berufsausbildung folgender Berufsbranchen an der Werner-von-Siemens-Schule gezielt  erweitert werden: Berufskraftfahrer, Vermessungstechniker, Kraftfahrzeugmechatroniker, Feinoptiker, Metallbauer, Konstruktionsmechaniker, Bauhauptberufe, Verfahrensmechaniker Kunstsoff- und Kautschuktechnik,  Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Chemie- und Lacklaboranten, Feinoptiker, Elektroniker für Geräte und Systeme, industrielle Berufe des Berufsfelds „Metalltechnik“ und Mechatroniker.

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