01.11.2013

Erlebnistage der Fachoberschule

Aktiv sein und selber machen

Erlebnistage stehen seit vier Jahren für die Schüler der Klasse 11 der Fachoberschule auf dem Stundenplan zu Beginn des neuen Schuljahres. Zusammen mit ihren Lehrern Jörn Pirker, Carina Philipps und Jan Mühlhaus ziehen sie sich dann zurück in eine möglichst einsame Gegend zum Kennenlernen und um zu erfahren, wie aus ihnen ein gutes Team werden kann, das effizient arbeitet und sich gegenseitig vertraut. In diesem Herbst waren die 55 Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleitern in der Jugendherberge "Hohe Geiß " im Harz. Hier vertrauten sie sich den Profis der "Gesellschaft zur Förderung der Erlebnispädagogik" an, die zusammen mit den Pädagogen der Siemensschule ein gruppendynamisches Trainingsprogramm ausgearbeitet hatten.

 

Aktiv sein und selber machen ist die Devise, nach der die vier gemeinsamen Tage abliefen. Keine Herbergsmutter oder Cateringfirma machte das Frühstück; Selbstversorgung war angesagt. Dann ging es ins Freie zum Kletterparcours, zum Orientierungslauf oder zu Übungen, die Vertrauen bilden sollten und die Zusammenarbeit forcierten. Die Highlights waren ein gemeinsam gekochtes drei-Gänge-Menue sowie eine Wanderung zur Beobachtung des Sonnenaufgangs auf den 925 Meter hohen Achtermann. "Das sehr frühe Aufstehen stieß zwar keineswegs auf Begeisterung, dafür aber dann das Naturerlebnis und der beeindruckende Ausblick", erinnert sich Klassenlehrerin Carina Philipps. Für sie waren es rundum gelungene Tage, die für die Jugendlichen "die eigenen Grenzen erfahrbar machten und ihnen zeigten, welche Kraft in der Gemeinschaft steckt".

 
Die Klassen 11 der Fachoberschule im Harz.Der Speisesaal der Jugendherberge, in der sich die Schülerinnen und Schüler selbst versorgten.Fast Schwindel erregend - eine Übung im Klettergarten.