10.04.2013

Fortbildung: SOL ist eine innere Haltung, die Bedürfnisse der Schüler berücksichtigt

Seit gestern läuft die zweite Runde der Fortbildung „Selbstorganisiertes Lernen in Schule und Beruf“ für Lehrerinnen und Lehrer der Werner-von-Siemens-Schule. Dr. Martin Herold vom Institut für selbstorganisiertes Lernen (SOL), Ulm, führte die Seminarteilnehmer nach einem Rückblick auf SOL 1 sowie einem intensiven Austausch über erste Erfahrungen im Unterricht weiter in die Methodik des selbstorganisierten Lernens ein. Dabei betonte er, dass SOL keine weitere Unterrichtsmethode sei, sondern eine Systematik, die dem Lehrerhandeln zugrunde liege und in die der Unterrichtende Methoden, die sinnvoll seien, integrieren könne. „SOL steht letztlich für eine innere Haltung, nämlich zu akzeptieren, dass das Lernen den natürlichen Prinzipien der Selbstorganisation folgt, die die Grundbedürfnisse des Schülers berücksichtigt. Wir gehen davon aus, dass Wissen nicht vom Lehrer vermittelt, sondern nur vom Schüler erworben werden kann und gestalten diese Lernprozesse.“

 
Dr. Martin Herold (rechts) im Beratungsgespräch mit Jörn Pirker und Manfred Forchheim. Foto: Dr. Kosmas Einbrodt