31.01.2011

Werkstoffprüfer erhielten Abschlusszeugnisse

15 Auszubildende der Landesfachklasse „Werkstoffprüfer Metalltechnik“ der Werner-von-Siemens-Schule erhielten am Montag im Gutshof Herborn Facharbeiterbriefe und Abschlusszeugnisse. Dreieinhalb Jahre bereiteten sich die jungen Menschen darauf vor, den Prüfungsausschuss–Vorsitzenden Karl-Heinz Schäfer, Ausbildungsleiter Buderus-Edelstahl, von ihren fachlichen Qualifikationen zu überzeugen.

„Besonders freut uns die Tatsache, dass alle bis auf einen Schüler von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen werden“, hob Klassenlehrer Bernhard Seitz hervor. Der Beruf des Werkstoffprüfers biete gute Karrierechancen, da der technische Fortschritt heutzutage zu einem großen Teil von der Entwicklung moderner Werkstoffe abhänge, deren Eigenschaften von geschulten Fachkräften exakt analysiert und bestimmt werden müssten; zertifizierte Qualität sei zunehmend gefragt, die Schülerzahlen der Ausbildung zum Werkstoffprüfer in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. „Als Werkstoffprüfer verfügen Sie also über eine am Arbeitsmarkt gesuchte Qualifikation. Ich bin sicher, Sie werden Ihre Chancen nutzen und wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg auf Ihrem Weg in den Beruf“, verabschiedete sich Studienrat Seitz von seinen Schülern.

Die Werner-von-Siemens-Schule bietet die Ausbildung zum Werkstoffprüfer Metalltechnik in einer Landesfachklasse an. Schüler aus ganz Hessen und angrenzenden Bundesländern werden in Blockunterrichtseinheiten von jeweils zwei Wochen neben der betrieblichen Ausbildung unterrichtet. Zu den typischen Tätigkeiten, auf die sich die angehenden Facharbeiter vorbereiten, gehören Zugversuche an metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen, Härteprüfungen, zerstörungsfreie Werkstoffuntersuchungen mit Ultraschall, Magnetpulver, Röntgenstrahlung, Farbeindringungs- und technologische Prüfungen sowie mikroskopische Gefügeuntersuchungen des inneren Aufbaus von Metallen.

Die Jahrgangsbesten: Melanie Schneider aus Wetzlar, 94,9 % (Note 1); Maurice Dietz, Hohenahr, 94,8 % (Note 1), Dominic Kern, Aßlar, 91,6 % (Note 2); alle drei ausgebildet bei Buderus Edelstahl Wetzlar. Die übrigen frischgebackenen Werkstoffprüfer: Mario Haberzettl - Amend, Sabrina Schäfer, beide Firma Berkenhoff/Kinzenbach/Merkenbach; Jens Tews, Benjamin Jung, Tobias Reiss, Jens Schleifer, Lena Seibert, Buderus Edelstahl Wetzlar; Marcel Kolbe, Firma Wikus, Spangenberg; Niklas Torben Röhmig, Firma Kamax, Homberg/Ohm; Fabian Schmidt, Firma Wespa, Melsungen; Steven Skroblin, Labor Dr. Wiewecke, Fuldabrück und Tim Strebelow, Staatliche Materialprüfanstalt MPA, Darmstadt.

 
Im Gutshof Herborn erhielten die 15 frischgebackenen Werstoffprüfer Metalltechnik Facharbeiterbriefe und Abschlusszeugnisse.