14.03.2013

IHK-Berufsbildungsausschuss macht sich stark für Fachkräftesicherung in der Region

Eine Empfehlung zum Führen von Ausbildungsnachweisen - unter Auszubildenden umgangssprachlich als Berichtsheft bekannt - haben die ehrenamtlichen Mitglieder des Berufsbildungsausschusses der IHK Lahn-Dill bei ihrer Frühjahrssitzung in der Werner-von-Siemens-Schule in Wetzlar beschlossen sowie eine verbindliche Rechtsvorschrift zur Prüfung von Industriemeistern in der Fachrichtung Optik. "Der Berufsbildungsausschuss der IHK macht sich damit ganz konkret für die Wirtschaftsregion und seine Fachkräfte stark", erklären unisono die beiden alternierenden Vorsitzenden, Günter Schwierzy und Peter Pilger sowie Bildungsexperte Dr. Gerd Hackenberg von der IHK. Schon seit vielen Jahren setzt sich der Berufsbildungsausschuss der IHK Lahn-Dill für eine stete Entwicklung der Qualität in der beruflichen Aus- und Weiterbildung und damit für die Fachkräftesicherung in der Region ein.


 
Ein weiteres Thema, für das der Berufsbildungsausschuss ebenfalls schon seit langem aktiv eintritt, ist der Erhalt der regionalen Ausbildungsberufe und der dazugehörigen Fachklassen in den Berufsschulen. Auch hierüber wurde in der Sitzung intensiv beraten und konkrete Schritte zur Festigung der Berufsschulklassen vereinbart.



Zum Hintergrund: Der Berufsbildungsausschuss wurde 1969 auf Grundlage des Berufsbildungsgesetztes von der IHK eingerichtet und setzt sich drittelparitätisch aus Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und der Berufsschulen zusammen, die alle vier Jahre auf Vorschlag der jeweiligen Gruppierung neu berufen werden. Der Berufsbildungsausschuss repräsentiert damit alle relevanten Akteure und Gruppen der beruflichen Aus- und Weiterbildung der Region aus Industrie, Handel und Dienstleistungen.