24.11.2017

Informationswoche an der Wetzlarer Werner-von-Siemens-Schule

Informationswoche an der Werner-von-Siemens-Schule: Vom 20. bis 24. November fanden am berufsbildenden Zentrum im Wetzlarer Stadtteil Naunheim-Niedergirmes mehrere Veranstaltungen statt, um potentielle Schüler und ihre Eltern mit dem vielfältigen Bildungsangebot der Schule bekannt zu machen. Zwei Projekttage für Schülerinnen und Schüler der abgebenden Schulen leiteten die Informationswoche ein, und am Freitag kamen Eltern und interessierte Schüler zum Informationsnachmittag, der Gelegenheit zu ausführlichen Gesprächen mit den Lehrern bot. „Die Resonanz auf unser Angebot war durchweg positiv“, resümiert Schulleiter Michael Diehl. „Die Schüler der abgebenden Schulen aus der Region lernten in den angebotenen Projekten Inhalte und Methoden des Unterrichts in den technischen Fächern kennen, den Eltern und Erziehungsberechtigten konnten wir viele Fragen zu Bildungsgängen und Zukunftsaussichten beantworten.“



Der Montag stand im Zeichen der studienqualifizierenden Ausbildungsgänge: Berufliches Gymnasium mit den Schwerpunkten Mechatronik und Datenverarbeitung, Fachoberschule für Elektro- und Bautechnik sowie Maschinenbau und zweijährige höhere Berufsfachschule für Informationsverarbeitung (Datenverarbeitung). Während das berufliche Gymnasium zum allgemeinen Hochschulreife (Abitur) führt, die zum Studium aller Fächer an allen Universitäten und Fachhochschulen berechtigt, schließen Fachoberschule und Höhere Berufsfachschule mit der Fachhochschulreife ab, die den Zugang zu allen Fachhochschulen sowie einigen Bachelor-Studiengängen an Universitäten eröffnet. „Unsre Spezialität ist die enge Verzahnung von Allgemeinbildung und beruflicher Orientierung“, so Schulleiter Diehl. „Für jungen Menschen, die sich für Technik und naturwissenschafliche Berufe interessieren – die man auch unter der Bezeichnung MINT-Berufe zusammenfasst (Mathematik, Ingenieurswissenschaften, Naturwissenschaften, Technik) -, ist die Werner-von-Siemens-Schule eine hervorragende Ausgangsbasis für Studium und Beruf.“



Der Dienstag widmete sich der „Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA)“. Ein wesentliches Ziel dieses Bildungsgangs ist es, Schülerinnen und Schüler beim Übergang Schule - Beruf zu begleiten und zu unterstützen. Susanne Ilge, als Abteilungsleiterin auch zuständig für BÜA: „Durch intensive individuelle Förderung, die Arbeit in Schülerfirmen und die enge Zusammenarbeit der beiden Wetzlarer Schulen – Theodor-Heuss-Schule und Werner-von-Siemens-Schule - mit der ausbildenden Wirtschaft, der Agentur für Arbeit und der sozialpädagogischen Begleitung können Jugendliche eine fundierte und realistische Berufswahlentscheidung treffen, schneller als bisher eine duale Berufsausbildung beginnen sowie weiterführende Schulabschlüsse vor oder während der Berufsausbildung erreichen.“ In dem 2017 eingerichteten Bildungsgang übernimmt die Siemensschule die Berufsfelder Holz- und Metalltechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung; die Theodor-Heuss-Schule bietet Wirtschaft und Verwaltung an. Momentan besuchen 190 Schülerinnen und Schüler den Bildungsgang BÜA.


 
Schüler der abgebenden Schulen am Projekttag: Wer sich für Technik und Naturwissenschaft interessiert …… ist in der Wetzlarer Siemensschule an der richtigen Adresse ...... und auf dem besten Weg zu einem der in der Industrie gefragten MINT-Berufen.