20.06.2016

Intensive Zusammenarbeit für Integration und Abschluss

Am 15. Juni fand ein Treffen von Eltern, Betreuern und Vormündern von minderjährigen Sprachanfängern mit den unterrichtenden Lehrkräften und Betreuern statt.  Susanne Ilge, als Abteilungsleiterin an der Werner-von-Siemens-Schule zuständig für zwei INTEA-Klassen (Integration und Abschluss), lud ins Atrium der Schule zu Gedankenaustausch und Informationen. Schulleiter Michael Diehl begrüßte die Gäste und lobte die Lernbereitschaft der Schüler sowie die intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten, damit die Ziele der Integrationsklassen erreicht werden. Sozialarbeiter und Vertreter der zuständigen Ämter – Tanja Lesch von der GWAB (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Ausbildungs- und Beschäftigungsinitiativen des Lahn-Dill-Kreises) und Elke Seemann vom Wetzlarer Sozialamt standen wie die zuständigen Lehrkräfte für Gespräche zur Verfügung. Sarah Müller und Niklas Mertens vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft stellten das Projekt „Wirtschaft integriert“ vor, ein Programm für junge Flüchtlinge und Zuwanderer des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, und informierten über Perspektiven. Umrahmt wurde die nachmittägliche Veranstaltung von einer Ausstellung der Bilder, die die Schüler im Rahmen der Sozialpädagogischen Betreuung im Kunstatelier „Kunst inklusiv“ in Wetzlar gestaltet hatten.

 

INTEA ist ein Programm der hessischen Landesregierung für Schülerinnen und Schüler, die erst grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache für den Übergang in eine Berufsausbildung oder den Wechsel in einen anderen Bildungsgang erwerben müssen. Berufliche Schulen bieten diese Intensivklassen im Rahmen der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung verpflichtend an für alle Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger ab 16 Jahren bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Die zwei Jahre dauernden Intensivklassen vermitteln grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache, sollen flexible Übergänge in andere schulische Bildungsgänge ermöglichen und Zugänge zur Ausbildungs- und Berufswelt eröffnen. An der Werner-von-Siemens-Schule nehmen derzeit 2 Klassen aus 11 Nationen am Unterricht in zwei INTEA-Klassen teil.

 
Die Schüler der „INTEA 2“ mit einer ihrer Deutschlehrerinnen Christina Klempel.