22.01.2016

Metallbauer-Gesellenprüfung in der Werner-von-Siemens-Schule

21 Auszubildende der Metallinnung Wetzlar-Dillenburg legten am 16. Dezember des vergangenen Jahres die theoretische und am 15./16. Januar 2016 die praktische Gesellenprüfung als Metallbauer in den Werkstätten der Werner-von-Siemens-Schule ab. „Das ist der Handwerksmetallberuf mit den breitesten Kenntnissen und Fertigkeiten im gesamten Metallbereich“, erläutert Klaus Jung, Abteilungsleiter Metall an der Siemensschule.

Theoretisch ging es metalltechnisch um Projektaufgaben, Konstruktionstechnik und Funktionsanalyse sowie das Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde. In der Praxis bauten die 21 Prüflinge eine Klemmvorrichtung, bestehend aus 37 Einzelteilen, Vorgabezeit 12,75 Arbeitsstunden. Fast alle Fertigungstechniken der Metalltechnik kamen bei der Produktion der Einzelteile zum Einsatz. „Hier war absolutes Engagement sowie Einsatz aller Sinne und Hände der Prüfungsteilnehmer notwendig. Es wurde angerissen, gefeilt, gesägt, gekörnt, gebohrt, gesenkt, Gewinde geschnitten, gerieben, gedreht, gefräst und natürlich geheftet  und geschweißt“, beschreibt Jung die Arbeit seiner ehemaligen Auszubildenen. „Es herrschte also absolute Action in vier verschiedenen Werkstätten der Werner-von-Siemens Schule. Bei 21 Teilnehmer waren auch die 7 Prüfer des Prüfungsausschusses der Metallinnung zu einhundert Prozent gefordert.“ Die Prüfungsergebnisse gab es am 21. Januar.

 
Manuelle Fertigung der PrüfungseinzelteileFügen von zwei Bauteilen durch SchutzgasschweißenSägen und Zusammenbau des Prüfungsstückes