26.01.2016

Mit Vollgas in die Produktion

Anlagenmechaniker legten Facharbeiterptüfung ab

Vor den IHK-Prüfungsausschüssen Gießen, Wetzlar, Friedberg  legten die Auszubildenden der Bezirksfachklasse Anlagenmechaniker (Industrie) der Werner-von-Siemens Schule die  Facharbeiterprüfung ab. Alle 13 Azubis bestanden nach dreieinhalbjähriger Ausbildungszeit in Praxis und Theorie mit guten bis befriedigenden Leistungen, wobei der Schwierigkeitsgrad der Prüfungsanforderungen erneut erhöht wurde. Absolute Neuheit war die Überprüfung der Kranbedienung. Dabei musste ein in der Prüfung angefertigtes Behälterbauteil (170 kg) passgenau (Toleranz 3mm) mit Kran in die Funktionsanlage eingesetzt und montiert werden. Alle neuen Facharbeiter werden in den Ausbildungsbetrieben übernommen. „Nun geht es mit Vollgas in die Produktion, denn die Auftragslage ist sehr gut,“ kommentiert Klaus Jung, zuständiger Abteilungsleiter für die Anlagenmechaniker.

 

Anlagenmechaniker (Industrie) fertigen Bauteile und montieren sie zu Baugruppen, Apparaten, Rohrleitungssystemen und Großanlagen. Ohne Tonnenkräne geht da meist gar nichts. Sie arbeiten in Unternehmen der Versorgungstechnik und der Prozessindustrie, so zum Beispiel im Behälter und Apparatebau, im Anlagenbau, bei Gas-, Wasser-, Elektrizitätswerken und Verkehrsbetrieben, in der chemischen Industrie, in der Erdöl- und Erdgasförderung und Verteilung oder in Raffinerien. Ihre Arbeitsorte sind Fertigungshallen, Montagebaustellen, Offshore-Plattformen.

 
Die neuen Anlagenmechaniker mit ihrem Lehrer Alexander Fels.