22.11.2016

„Miteinander – Füreinander“

Unter dem Motto „Miteinander – Füreinander“ stehen die Begegnungsstunden, in denen sich Fachoberschüler der Klasse 12 mit Schülern der InteA-Klasse einmal pro Monat treffen. InteA bedeutet „Integration und Abschluss“ und ist ein Programm der Beruflichen Schulen für junge Flüchtlinge, welches innerhalb von zwei Jahren neben Kenntnissen in der deutschen Sprache einen Zugang zur Berufs-und Arbeitswelt ermöglichen soll. Das Projekt „Miteinander – Füreinander“ wurde von Sozialpädagogin Tanja Lesch und Steffen Sellmann initiiert, der in der Fachoberschule Politik und Wirtschaft unterrichtet.

 

Die Begegnungsstunden werden im Wechsel von den Klassen gestaltet. Die erste Begegnung im Oktober, die von einer FOS-Klasse ausgerichtet wurde, stand unter dem Motto „Oktoberfest“. Sie startete mit einem Spiel, in dem die Schüler sich vorstellten und so erste Schranken überwanden. Es folgten Informationen über die Tradition des Oktoberfestes, die Verkostung mit typischen bayerischen Spezialitäten wie Brezeln und viele Gespräche, in denen die InteA-Schüler ihre Sprachkenntnisse erweiterten und erste Kontakte zu deutschen Schülern knüpften. „Durch die gemeinsam verbrachte Zeit, Gespräche und Gelächter, den Austausch über unterschiedliche Wertvorstellungen soll ein besseres Verständnis für die jeweils fremde Kultur entwickelt werden“, erläutert Steffen Sellmann die Idee hinter den Begegnungsstunden.

 

Im November war dann die InteA-Klasse an der Reihe, die Begegnungsstunde zu gestalten. Die Schüler berichteten von dem „Zuckerfest“, mit dem der muslimische Fastenmonat Ramadan beendet wird. Nach dem Vortrag gab es Gebäck und Süßes, das ganz traditionell auf dem Boden sitzend verspeist wurde. Krönender Abschluss dieser Begegnungsstunde war das gemeinsame Tanzen.

 
Die zweite Begegnungsstunde von Fachoberschülern und InteA-Schülern: Gebäck und Süßes zum Zuckerfest ....... und gemeinsames Tanzen.