17.06.2015

„Prima Stimmung, viel Information, nützliche Erfahrungen“

Die diesjährige Studienfahrt führte die Auszubildenden zum  Fahrzeuglackierer des zweiten Lehrjahres nach München und Stuttgart zu BMW und Mercedes Benz. In München folgten sie einem BMW-Mitarbeiter 3,5 Kilometer durch die Fertigungshallen, der den Auszubildenden den Weg eines Fahrzeugs vom Blechteil bis zum fertigen Fahrzeug demonstrierte. Dabei erfuhren sie, dass alle Produktionsschritte reibungslos ineinandergreifen müssen nach dem Motto „Just in time, just in sequence“. Azubi Marvin Messingfeld: „Wenn zum Beispiel Sitze für ein bestimmtes Auto zum Einbauen bereit standen, musste genau in dieser Zeit der entsprechende Wagen mit allen vorherigen Fertigungsschritten an der richtigen Stelle sein. Das funktionierte reibungslos.“ Zirka 90 Prozent der Fertigung, so der BMW-Werksführer, werde von Robotern durchgeführt, Menschen arbeiteten fast nur noch in Konstruktion, Reparatur und Kontrolle auf qualifizierten Arbeitsplätzen. Die Schüler stellten viele Fragen, die alle beantwortet wurden von „Justin Time“, wie die Azubis scherzhaft den Werksführer nannten, der das Firmenmotto oft und gerne im Munde führte.

 

Auf dem Weg nach Stuttgart machten die Azubis und ihre Lehrer Sven Oliver Rumpf und Manfred Forchheim Pause im berühmten Kloster Andechs und besichtigten den Werkzeughersteller Festool GmbH in Wendlingen, der Exzenter, Bohrmaschinen und Schleifwerkzeuge herstellt. Bei Mercedes Benz wurden die Besucher auch durchs Werksmuseum geführt, wo es um die komplette Geschichte der Firma ging. Das Fazit der Studienfahrt von Marvin Messingfeld: „Prima Stimmung, viel Information, nützliche Erfahrungen.“

 
Die Klasse 11FL bei der Werksbesichtigung ....... und in der Werkstatt bei Festool.