11.02.2014

Projekt Modulhalter: „Eine gut funktionierende Kooperation“

In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Solmser Feinblech und Apparatebau (SFA) bauten die angehenden Metallbauer und Konstruktionsmechaniker des vierten Lehrjahres, welche im Januar die Abschlussprüfung absolvierten, sieben Halterungen für elektronische Module mit zum Beispiel Relais, Schalter oder Signalleuten aus der Elektropneumatik. Die „Modulhalter“ dienen der Aufnahme der elektronischen Bauteile, die es ermöglichen, elektropneumatische Schaltungen von Industrieanlagen zu simulieren.   

 

Von ihren Lehrern versehen mit Informationen und Eckdaten zur Konstruktion von Modulhaltern, erarbeiteten die Auszubildenden Skizzen und technische Zeichnungen eines Prototyps. Die Größe der Halterungen machte es notwendig, bestimmte Arbeiten - das Auslasern der Abwicklungen und die Biegearbeiten – vom Solmser Kooperationsunternehmen SFA durchführen zu lassen. Die Schweißarbeiten erfolgten in den Werkstätten der Siemensschule.

 

Nach intensiven Beratungen mit den Profis der SFA und kleinen Veränderungen des Prototyps wurde die Produktion der sieben Halterungen für die Arbeitstische des Pneumatikraumes der Schule in Angriff genommen. Biegearbeiten und Schweißen waren Aufgaben der Auszubildenden, die Mitarbeiter der Werkstätte der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg in Aßlar übernahmen die Pulverbeschichtung der Bauteile. Klassenlehrer Oliver Elgner und Fachlehrer Stefan Schmitt, die das Projekt „Modulhalter“ betreuten, zeigten sich zufrieden mit der Arbeit und dem Ergebnis ihrer Schüler. „Das war eine echte und gut funktionierende Kooperation mit allen am Projekt beteiligten Partnern“, freut sich Elgner.

 

 
Klassenlehrer Oliver Elgner und Fachlehrer Stefan Schmitt betreuten das Projekt. In der Mitte, stellvertretend für die Klasse, der ehemalige Auszubildende Alexander Roth.