26.02.2014

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Schülervertretung der Siemensschule startet Projekt gegen Diskriminierung

Heute startete die Schülervertretung der Werner-von-Siemens-Schule die Aktion „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SOR-SMC). „Damit,“ so Laura Holtz vom SV-Team, „wollen wir ein deutliches Zeichen setzen gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung, für Achtung und Respekt und eine tolerante, vorurteilsfreie Gesellschaft. Und die beginnt für uns in unserem direkten Umfeld, in Familie, Schule und Freundeskreis.“

 

Den Auftakt bildet eine Unterschriftenaktion, die in den nächsten Wochen alle Schüler und Lehrer der Siemensschule erreichen wird. Für die Auszeichnung als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ braucht man die Zustimmung von mindestens 70 Prozent der Schulgemeinde. Dann geht es aber erst los. Laura Holtz: „Wir wollen als Schülervertretung Projekte fördern, die sich mit Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierungen offen auseinandersetzen und haben dazu schon einige Ideen. Wir hoffen auf die Unterstützung aller Mitglieder der Schulgemeinde und rufen auf zum Mitmachen.“

 

SOR-SMC wurde 1988 von Schülern und Jugendlichen in Belgien gegründet, um die offene Auseinandersetzung mit Diskriminierung aller Art in Gang zu setzen und zu fördern. Inzwischen beteiligen sich hunderttausende Schülerinnen und Schüler in Belgien, den Niederlanden, Österreich, Spanien und Deutschland an dem Projekt. In der Bundesrepublik wurden bereits 1.270 Schulen mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet. Zahlreiche Prominente aus Politik, Kultur und öffentlichem Leben sowie Preise und Auszeichnungen unterstützen die Initiative.

 
Schulleiter Michael Diehl und das SV-Team: Patricia Gossen, Elina Krämer und Laura Holtz.