02.02.2013

Staatlich geprüfte Techniker in Studium und Beruf verabschiedet

30 Absolventen der Fachschule für Technik, darunter zwei Frauen, beendeten jetzt ihre Ausbildung an der Werner-von-Siemens-Schule und nahmen am 1. Februar ihre Zeugnisse entgegen. Die Maschinenbauer hatten sich berufsbegleitend auf diesen Tag vorbereitet, den Schulleiter Michael Diehl als einen wichtigen Schritt in der individuellen Lebensbiografie der frischgebackenen Staatlich geprüften Techniker bezeichnete: „Der Abschluss erhöht Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt und ist die Eintrittskarte in verantwortungsvolle, interessante Positionen der Wirtschaft“, so Diehl in seiner Festrede.

 

Die steigenden Studierendenzahlen der Fachschule für Technik der letzten Jahre zeigten ganz deutlich, dass die Siemensschule mit ihrem Angebot auf dem richtigen Weg sei, jungen, aufstrebenden Menschen ein Sprungbrett in die Schlüsselpositionen der Industrie zu bieten, hob Diehl hervor. Die Projektarbeit besitze an der Werner-von-Siemens-Schule hohen Stellenwert; sie fördere eigenständiges Arbeiten, Teamarbeit und Fachkompetenz - Qualifikationen, die in der modernen Arbeitswelt unabdingbare Voraussetzungen des beruflichen Erfolgs seien.

 

Seit Jahren gehört die enge Zusammenarbeit mit der heimischen Industrie zum Unterrichtskonzept der Fachschule für Technik. So werden Produkte entwickelt, die sofort in den Fertigungsprozess integriert werden können. Die Nähe zu den Unternehmen garantiere die Verzahnung mit der Berufspraxis während der Ausbildung und die Studierenden seien als „Dienstleister“ in den Fertigungsprozess eingebunden, erläuterte Hugo Müller, Leiter der Fachschule für Technik. Ziel sei die realitätsnahe Ausbildung der Techniker, und dafür sei die enge Kooperation mit den Partnern aus der Wirtschaft eine wichtige Bedingung. Der Notendurchschnitt der 30 frischgebackenen Techniker lag bei 2,2. Die besten Absolventen der Fachschule erhielten während der Abschlussfeier Buchgeschenke: Sebastian Stahringer aus Ebsdorfergrund, Durchschnittsnote 1,2; Verena Wangorsch aus Aßlar, 1,4; Daniel Craß aus Gießen, 1,4 und Markus Klönne aus Hohenahr-Erda, ebenfalls 1,4.

 

Die Werner-von-Siemens-Schule bildet Techniker der Fachrichtungen Maschinenbau und Optik-Elektronik aus. Die berufsbegleitenden und Vollzeit-Ausbildungsgänge führen junge Facharbeiter und Gesellen in vier bzw. zwei Jahren zum Abschluss „Staatlich geprüfter Techniker“. Während des Studiums können verschiedene Zusatzprüfungen absolviert werden, die weitere berufliche Perspektiven bis hin zum Fachhochschulstudium eröffnen. So bestanden in diesem Jahr sechs Studierende die dreistündige Zusatzprüfung zur Fachhochschulreife und können damit an allen deutschen Fachhochschulen und an einigen Bachelor-Studiengängen der Universitäten ein Studium aufnehmen. 24 Techniker absolvierten eine Zusatzprüfung in Berufs- und Arbeitspädagogik, 26 einen Lehrgang „Unternehmensführung und Existenzgründung“. Die meisten Absolventen werden im Februar an der DGQ–Prüfung der Deutschen Gesellschaft für Qualität zum Qualitätsassistenten Technik teilnehmen.

 
30 Absolventen der Fachschule für Technik, darunter zwei Frauen, beendeten jetzt ihre Ausbildung an der Werner-von-Siemens-Schule und nahmen am 1. Februar ihre Zeugnisse entgegen.