28.01.2011

Staatlich geprüfte Techniker in Studium und Beruf verabschiedet

14 Absolventen der Fachschule für Technik schlossen jetzt ihre vierjährige, berufsbegleitende Ausbildung im Schwerpunkt allgemeiner Maschinenbau an der Werner-von-Siemens-Schule ab und nahmen am 28. Januar aus den Händen von Oberstudiendirektor Dieter Agel die Zeugnisse als staatlich geprüften Techniker entgegen.

 

„Mit dieser Ausbildung haben Sie den Weg des lebenslangen Lernens beschritten, der heute unabdingbare Voraussetzung des beruflichen Erfolgs ist“, unterstrich Schulleiter Agel in seiner Festrede. Da an der Werner-von-Siemens-Schule die Projektarbeit großen Stellenwert besitze, seien die Absolventen auf die Herausforderungen in den Schlüsselpositionen der Wirtschaft gut vorbereitet. Eigenständiges Arbeiten, Teamarbeit und Fachkompetenz stünden im Vordergrund der Qualifikation, wie man an den anspruchsvollen Ergebnissen der Projekte sehen könne, die im Mai 2010 präsentiert wurden. Im Auftrag der heimischen Industrie entstanden Produkte, die zum Beispiel bei den Firmen Schunk in Heuchelheim, IT Concepts in Lahnau oder Hecker in Philipstein sofort in den Fertigungsprozess integriert wurden.

 

Die Nähe zu den Unternehmen garantiere die Verzahnung mit der Berufspraxis während der Ausbildung, denn die Studierenden seien als „Dienstleister“ in den Fertigungsprozess eingebunden, erläuterte Hugo Müller das Konzept der Werner-von-Siemens-Schule, seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 neuer Leiter der Fachschule für Technik. Ziel sei die realitätsnahe Ausbildung der Techniker, und dafür sei die enge Kooperation mit den Partnern aus der Wirtschaft eine wichtige Bedingung.

 

Der Notendurchschnitt der 14 frischgebackenen Techniker lag bei 2,6. Die besten Absolventen der Fachschule erhielten während der Abschlussfeier Buchgeschenke: Alexander Leukel aus Höhn / Westerwald mit Notendurchschnitt 2,0; Nikita Graf, Aßlar, 2,1 und Alexander Ritter, Gießen, 2,2.

 

Die Werner-von-Siemens-Schule bildet Techniker der Fachrichtungen allgemeiner Maschinenbau und Optik-Elektronik aus. Die berufsbegleitenden Ausbildungsgänge führen junge Facharbeiter und Gesellen in vier Jahren zum Abschluss „staatlich geprüfter Techniker“ und erhöhen mit dieser Qualifikation deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Während des Studiums können verschiedene Zusatzprüfungen absolviert werden, die weitere berufliche Perspektiven bis hin zum Fachhochschulstudium eröffnen. So bestanden in diesem Jahr neun Studierende die dreistündige Zusatzprüfung zur Fachhochschulreife und können damit an allen deutschen Fachhochschulen und an einigen Bachelor-Studiengängen der Universitäten ein Studium aufnehmen. Alle Techniker absolvierten eine Zusatzprüfung in Berufs- und Arbeitspädagogik, neun einen Lehrgang „Unternehmensführung und Existenzgründung“. Neun Absolventen werden im Februar an der DGQ–Prüfung der Deutschen Gesellschaft für Qualität zum Qualitätsassistenten Technik teilnehmen.

 

 
14 Absolventen der Fachschule für Technik schlossen jetzt ihre Ausbildung erfolgreich ab und nahmen am 28. Januar aus den Händen von Oberstudiendirektor Dieter Agel die Zeugnisse als staatlich geprüften Techniker entgegen.