06.05.2011

SVG übergibt neuen Fahrsimulator an Siemensschule

„Technisches Highlight“ erhöht Ausbildungsqualität

Seit gestern können künftige Berufskraftfahrer an der Wetzlarer Werner-von-Siemens-Schule virtuell LKWs lenken, vorwärts oder rückwärts einparken, mit und ohne Anhänger, und das alles bei bis zu 40 Tonnen Gesamtgewicht. Martin Staudt, geschäftsführender Vorstand der SVG-Straßenverkehrsgenossenschaft Hessen, übergab am 5. Mai einen Fahrsimulator im Wert von 13.000 Euro, der den theoretischen Unterricht bereichern und die Qualität der Ausbildung erhöhen werde. Das Gerät, hergestellt von der SVG Koblenz und programmiert mit Software der dortigen Universität, gelte als technisches Highlight. Schulleiter Dieter Agel bedankte sich bei den Spendern im Namen der gesamten Schulgemeinde. Er hob die gute Kooperation der Siemensschule mit den Partnern der Wirtschaft hervor, die auf das große Engagement der Kollegen zurückzuführen sei. Roland Macht wies im Namen aller ausbildenden Lehrer auf das gute Einvernehmen mit der SVG hin, das dazu beigetragen habe, die Siemensschule zur Pilotschule für den Ausbildungsberuf Berufskraftfahrer zu machen. Wilhelm Höhler, Vorsitzender der SVG Hessen und Geschäftsführer der Spedition Edgar Grass in Beselich bei Limburg, und sein Azubi Felix Löhr gaben schließlich den Startschuss für die Arbeit mit dem neuen Simulator.


 
Wilhelm Höhler, Vorsitzender SVG, Schulleiter Dieter Agel, Sascha Engels und Marcus Oberlies, SVG, Jörg Biemer und Roland Macht, Siemensschule, Martin Staudt, Vorstand SVG, Jörg Schweitzer, SVG, Anja Hinterlang, Sprecherin Ausbildungsinitiative Berufskraftfahrer, Dietmar Rücker, SVG (von links nach rechts). Azubi Felix Löhr am Simulator (Mitte). Roland Macht und Wilhelm Höhler (unten).