09.06.2017

Werkstoffprüfer besuchten Zentrallabor

Am vergangenen Mittwoch besuchten die Auszubildenden der  Landesfachklasse der Werkstoffprüfer im 3. Ausbildungsjahr mit ihren Lehrern Monika Gratz und Bernhard Seitz das Zentrallabor Siegerland (ZLS). Das ZLS ist eines der größten privaten Werkstoffprüflabore Deutschlands mit internationaler Kundschaft. Untersucht werden verschiedene metallische Werkstoffe aus unterschiedlichsten Anwendungsbereichen wie Fahrzeugbau, Luftfahrtechnik, Rohrleitungsbau, um nur einige wenige zu nennen.

 

In der eigenen Werkstatt werden von Fachpersonal Proben hergestellt nach deutschen, internationalen oder amerikanischen Normen – je nach Kundenwunsch. Diese können dann nach allen gängigen Normen mechanisch oder technologisch geprüft werden. Dazu werden oft eigens entwickelte Vorrichtungen und Einspannwerkszeuge genutzt, um die teils sehr speziellen Anforderungen der Kunden zu erfüllen. Ergänzend werden physikalisch-chemische Untersuchungen wie Spektralanalysen oder metallographische Untersuchungen durchgeführt.

 

Direkt daneben befindet sich das Ingenieurbüro F. Braun, das alle gängigen Verfahren der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung anbietet. Dabei können die Prüfungen vor Ort in eigenen Prüfräumen durchgeführt werden oder direkt beim Kunden unter Berücksichtigung der gebotenen Sorgfalt. Hierzu zählen Röntgen-Durchstrahlungsprüfungen, Ultraschall oder Oberflächenrissprüfungen sowie Dichtheitsprüfungen, die teils für technische Abnahmen die Voraussetzung sind.

 
Die Auszubildenden der Landesfachklasse der Werkstoffprüfer im 3. Ausbildungsjahr mit ihren Lehrern Monika Gratz und Bernhard Seitz.