01.05.2012

Werner-von-Siemens-Schule auf dem Wetzlarer Autosalon

Vergangenes Wochenende fand der 32. Autosalon in der Innenstadt Wetzlars statt, an dem die Kfz-Mechatroniker der Werner-von-Siemens-Schule auch in diesem Jahr wieder teilnahmen. Sie hatten sich vorgenommen, in den beiden Tagen der Ausstellung Motor und Getriebe eines Ford KA auszubauen und die elektronischen Komponenten des gesamten Fahrzeugs mit verschiedenen Messmethoden zu prüfen. Mit dieser anspruchsvollen Aufgabe lockten die Auszubildenden des zweiten Lehrjahres zahlreiche Besucher an den Stand der Werner-von-Siemens-Schule am Buderusplatz, denen sie ihre fachmännischen Kenntnisse und Fertigkeiten demonstrierten. Außerdem führten sie ein getuntes Trike vor – Leistung über 200 PS.

 

Seit 2001 beteiligt sich die Werner-von-Siemens-Schule, gemeinsam mit der Innung des Kraftfahrzeughandwerks, am Wetzlarer Autosalon. Kooperationspartner in diesem Jahr waren die Unternehmen Rambalsky und Müller GbR, Katzenfurth sowie das Autohaus Pohl, Wetzlar. Berufsschullehrer und Innungsmitglieder informierten über die Veränderungen der traditionellen Berufsbilder im Kfz-Handwerk, die die einst getrennten Bereiche Elektronik und Mechanik immer weiter verzahnen und so völlig neue technische Herausforderungen stellen. Ein weiterer Schwerpunkt waren Weiterbildungsmöglichkeiten, die ehrgeizigen jungen Menschen attraktive Karrierechancen eröffnen.

 
Schulleiter Michael Diehl (sitzend) und Fachlehrer Karl Müller führten am ersten Tag des Autosalons viele Gespräche.Christopher Zachow, Auszubildender, erklärte den Besuchern das umgebaute Trike.Achim Mahr, Lehrer an der Siemensschule, führt Messungen an einem Unfallwagen durch.