Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA)

Ein wesentliches Ziel der „Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung – BÜA“ ist es, Schülerinnen und Schüler beim Übergang Schule-Beruf optimal zu begleiten und zu unterstützen. Durch die intensive individuelle Förderung, die Arbeit in Schülerfirmen und die enge Zusammenarbeit der beiden Wetzlarer Schulen – Theodor-Heuss-Schule und Werner-von-Siemens-Schule - mit der ausbildenden Wirtschaft, der Agentur für Arbeit und der sozialpädagogischen Begleitung können Jugendliche

  • eine fundierte und realistische Berufswahlentscheidung treffen,
  • schneller als bisher eine duale Berufsausbildung beginnen sowie
  • weiterführende Schulabschlüsse vor oder während der Berufsausbildung erreichen.

 

 

Zugangsvoraussetzungen

Zielgruppe für die „Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung – BÜA“ sind Schülerinnen und Schüler mit und ohne Hauptschulabschluss sowie mit mittlerem Abschluss, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. In die „Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung – BÜA“ können Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden, die nach § 59 Abs. 3 des Hessischen Schulgesetzes der verlängerten Vollzeitschulpflicht unterliegen und mindestens das 8. Schuljahr in einer allgemeinbildenden Schule besucht haben, bereits die verlängerte Vollzeitschulpflicht erfüllt haben, aber weder eine duale Berufsausbildung absolviert noch eine Ausbildungsvorbereitung in einem anderen Schwerpunkt besucht haben und das 18. Lebensjahr bei Schuljahresbeginn (01. August) noch nicht vollendet haben.

 

Bildungsgang

In der Partnerschaft von Theodor-Heuss- und Werner-von-Siemens-Schule übernimmt die Siemensschule die Berufsfelder Holz- und Metalltechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung; die Theodor-Heuss-Schule bietet Wirtschaft und Verwaltung an.

 

In der Stufe I lernen die Schülerinnen und Schüler mindestens zwei Berufsfelder kennen,

in der Stufe II spezialisieren Sie sich auf ein Berufsfeld.

Die Stufe I der BÜA dauert 1 Jahr, ebenso die Stufe II

 

 

Versetzungsbedingungen von Stufe I nach Stufe II

  • Praktika
  • Notendurchschnitt im allgemeinbildenden Bereich von 3,0
  • Niveaustufe 3 der Kompetenzen im berufsbildenden Lernbereich und bei den überfachlichen Kompetenzen
  • Eignungsgutachten der Klassenkonferenz (Arbeitshaltung und Leistungsstand)
  • Beratung bei der Agentur für Arbeit

 

 

Klassengrößen

Stufe I: max. 16 Schülerinnen und Schüler

Stufe II: max. 25 Schülerinnen und Schüler

 

Prüfungen

Stufe I: zum Erreichen des Hauptschulabschlusses

Stufe II: zum Erreichen des mittleren Abschlusses

 

Alternativen an der Werner-von-Siemens-Schule

  • Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung
  • Zweijährige Berufsfachschule
 
 

Anmeldung