Berufsgrundbildungsjahr in kooperativer Form (BGJ/k)

Das BGJ/K ist eine vollschulische einjährige Schulform für Jugendliche, die bisher noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Das Berufsgrundbildungsjahr in kooperativer Form eröffnet ihnen den Weg in die Arbeitswelt in den Berufsfeldern Holztechnik oder Metalltechnik. Schule, Ausbildungsbetrieb und Schüler arbeiten eng zusammen, praktisch-handwerkliche Tätigkeiten haben einen hohen Stellenwert. Der Schüler erhält eine anspruchsvolle und breit gefächerte Grundbildung in einem motivierenden Umfeld, der Vorvertrag mit dem Ausbildungs- und Praktikumsbetrieb schafft eine klare berufliche Perspektive.

 

Zugangsvoraussetzungen
Zulassungsbeschränkungen seitens der Schule gibt es nicht, ein Hauptschulabschluss ist wünschenswert. Vorausgesetzt werden Interesse an Handwerk und Technik sowie ein Vorvertrag mit einem Ausbildungsbetrieb aus dem gewählten Berufsfeld, wobei die Siemensschule Unterstützung anbietet.


Bildungsgang
Ein Jahr lang lernen die Jugendlichen in der Schule die Inhalte des ersten Ausbildungsjahres im Tischlerhandwerk oder in den Metallberufen. Gleichzeitig absolvieren sie ein vierwöchiges Praktikum in dem Betrieb des gewählten Berufsfeldes, mit dem sie zu Beginn des BGJ/k eine vertragliche Vereinbarung schließen. Nach diesem Jahr und der eventuellen Übernahme in ein Ausbildungsverhältnis kann das BGJ als erstes Lehrjahr angerechnet werden. Eine Ausbildungsvergütung ist vom Ausbildungsbetrieb nicht zu zahlen.

 

Abschluss
Abschlussprüfungen sind im BGJ/k nicht vorgesehen. Nach erfolgreichem Abschluss des BGJ/k kann die Ausbildung als erstes Lehrjahr anerkannt werden.

Anmeldung
Interessierte Jugendliche sollten sich bis zum 30. April 2015 in der Siemensschule melden. Eine Klassenbildung kommt nur zustande, wenn mindestens  15 Anmeldungen vorliegen.