Zweijährige Höhere Berufsfachschule für Informationsverarbeitung - Technik

 

 

Die zweijährige höhere Berufsfachschule für Informationsverarbeitung baut auf einem Mittleren Abschluss auf und führt zu einem schulischen Berufsabschluss. Sie vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten und Fertigkeiten, die erforderlich sind, um in der Fachrichtung Informationstechnik den Assistentenberuf ausüben zu können. Aufgrund des angebotenen Zusatzunterrichts kann nach Ablegen einer Zusatzprüfung die Fachhochschulreife erlangt werden, die berechtigt, an einer Fachhochschule zu studieren.

 

Die Aufnahme in die Zweijährige Höhere Berufsfachschule setzt ein qualifizierendes Zeugnis über den Mittleren Abschluss voraus. Aufgenommen werden kann nur, wer bis zum 30. April des Jahres der Anmeldung das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

 

 

Anmeldeschluss

Die Anmeldung muss bis zum 30. April bei der Werner-von-Siemens-Schule Wetzlar beantragt werden. Bewerberinnen und Bewerber müssen in ihrem  letzten Zeugnis mindestens befriedigende Leistungen in zwei der Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch nachweisen, wobei in keinem der genannten Fächer die Leistungen schlechter als ausreichend sein dürfen. Kann zum Zeitpunkt der Bewerbung noch kein Zeugnis des Mittleren Abschlusses vorgelegt werden, erfolgt die Aufnahme unter Vorbehalt.

 

Bewerbungsunterlagen

1.     Anmeldeformular,

2.     Lebenslauf mit Bildungsgang in tabellarischer Form sowie

3.     das letzte Schulzeugnis in beglaubigter Kopie.

 

Auswahlverfahren

Ein Auswahlverfahren ist erforderlich, wenn es mehr geeignete Bewerberinnen oder Bewerber gibt, als Ausbildungsplätze vorhanden sind.

 

Stundentafel, Lehrpläne, Betriebspraktikum

Es wird Pflicht- und Wahlunterricht erteilt. Der Pflichtunterricht ist in einen allgemeinbildenden und einen berufsbildenden Bereich gegliedert. Der Wahlunterricht dient der Vorbereitung auf den Erwerb eines der Fachhochschulreife gleichwertigen Abschlusses oder der Vertiefung und Ergänzung der Ausbildung.

 

Die Kernthemen des berufsbezogenen Bereichs sind
 - Mathematische Denk- und Arbeitsweisen auf informationstechnische Probleme anwenden
 -  Physikalische Modelle auf informationstechnische Probleme anwenden
-  Sprachkompetenz (Englisch) vertiefen
-  Aufträge nach betrieblichen Strukturen und Abläufen    bearbeiten
-  Einzelplatz Computersysteme konfigurieren und in Betrieb nehmen
-  Dokumentieren und Präsentieren von IT-Systemen
-  Netzwerke projektieren, in Betrieb nehmen und warten
-  Netzwerkdienste einrichten und administrieren
-  Projekte planen und durchführen

Die Schülerinnen und Schüler absolvieren ein in der Regel mindestens 160 Stunden umfassendes einschlägiges Betriebspraktikum. Der Nachweis des Betriebspraktikums ist Voraussetzung für die Meldung zur Abschlussprüfung nach § 12.

 

Pädagogisches Konzept

Der Unterricht erfolgt schwerpunktmäßig projektorientiert auf der Basis von Lernfeldern.

 

Qualifikationen / Prüfungen / Abschlüsse

Die Abschlussprüfung besteht aus einem gemeinsam durchgeführten schriftlichen und praktischen Teil.

 

Weiterbildungsmöglichkeiten für Informationstechnische Assistentinnen / Assistenten nach Abschluss der Zweijährigen Höheren Berufsfachschule für Informationsverarbeitung

Wer die Abschlussprüfung und die Zusatzprüfung bestanden hat erreicht - nach einem halbjährigen, auf die schulische Ausbildung aufbauenden Praktikum oder zweijähriger Berufstätigkeit - eine Doppelqualifizierung Berufsabschluss und Fachhochschulreife. Damit ist die Studienberechtigung in allen Fachrichtungen der Fachhochschulen und in einigen Fachrichtungen der Universitäten verbunden.

Informationstechnische Assistenten befassen sich mit allen Aufgaben eines sich rasch verändernden Informations- und Kommunikationsmarktes. Dem Installieren, Konfigurieren und Administrieren von Netzwerksystemen kommt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Der Einsatz ist sowohl bei den Anbietern von Informations- und Kommunikationssystemen als auch bei den Anwendern dieser Systeme möglich.

Auf der Anbieterseite können Aufgaben bei der Planung, Erstellung und Verteilung von Hard- und Softwaresystemen oder Komponenten übernommen werden. Auf der Anwenderseite sind informationstechnische Assistentinnen und Assistenten beteiligt an der Planung, Beschaffung, Einführung, Bereitstellung und Wartung von Hardware sowie technischen und kaufmännischen Anwendungen. 

 

 
 

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt bis zum 30. April bei der Werner-von-Siemens-Schule.

 

Monika Lehr
Tel. 06441/37802-146
m.lehr@werner-von-siemens.de