Wetzlarer Schüler flogen nach Kentucky

 

Gemeinsame Arbeit für ein „Eco-friendly House“

Ende September 2009 startete eine Delegation der Wetzlarer Werner-von-Siemens-Schule zu einer 14-tägigen Reise in die USA. Das Ziel: Elizabethtown/Kentucky, genauer das dortige Community and Technical College (ECTC), mit dem die Wetzlarer Europaschule seit Oktober 2007 eine Partnerschaft pflegt. Zehn Fachoberschüler der Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik und Bautechnik sowie zwei Pädagogen machten sich bereits zum zweiten Mal auf den Weg in die Vereinigten Staaten, um gemeinsam mit den amerikanischen Studierenden zu lernen und zu arbeiten. Im Zentrum der Kooperation steht das Thema „Ökologisches Bauen und umweltfreundliche Energieerzeugung“.

 

Im April 2009 waren die Partner aus Kentucky zu Gast in Wetzlar. Während dieses Besuchs erarbeiteten sie gemeinsam mit den Wetzlarer Fachoberschülern Pläne für ein Passivhaus, das nun als Modell gefertigt werden soll. „Ziel ist es zu erfahren, wie die aktuellen Probleme von Energieersparnis, Umweltschonung und Klimaschutz im Baubereich in den jeweiligen Ländern gelöst werden und welche Techniken zur Verfügung stehen“, betont Barbara Roos, die zusammen mit Matthias Backofen die Schüler nach Kentucky begleitet. Daher stehen neben der Arbeit im College auch Exkursionen zu amerikanischen Unternehmen auf dem Programm, die sich mit Erdwärme, Nutzung von Solarenergie und Windkraft beschäftigen. Alle Mitglieder der Delegation sind in Gastfamilien untergebracht. „Das wird den Englischkenntnissen erheblich auf die Sprünge helfen“, so Barbara Roos. Bei gemeinsamen Ausflügen sollen die Schüler Wirtschaft, Kultur und Lebensgewohnheiten der Bewohner des südlichen Bundesstaates der USA kennenlernen.

Dokumentation