23.10.2019

30 Jahre rollendes Klassenzimmer

Zurzeit ist im Atrium unserer Schule die Ausstellung „30 Jahre rollendes Klassenzimmer“ zu sehen.

Im Herbst 1989 wurde der Unterricht zum ersten Mal in einen Reisebus verlegt, um ausbildungsrelevante Stationen für die Berufskraftfahrer-Ausbildung in Deutschland und im europäischen Ausland zu erkunden. Initiiert wurde das Projekt damals von Karl-Heinz Sellig. Nach einer kurzen Pause ist das Projekt seit dem Schuljahr 2003/2004 Teil des Regelunterrichts im zweiten Ausbildungsjahr. Ziel des „Rollenden Klassenzimmers“ ist die Verknüpfung von Theorie und Praxis der Berufskraftfahrerwirklichkeit. Das „Rollende Klassenzimmer“ soll die Auszubildenden aus dem Unterricht im Klassenraum in die reale Welt des Berufskraftfahrers führen.

Dazu meinte Roland Macht, einer der verantwortlichen Lehrer, in einem Interview mit der Zeitschrift „trans-aktuell“: „Durch die Praxisnähe erreichen wir Vorteile für alle Beteiligten. Die Azubis lernen zum Beispiel alle Systeme eines LKW kennen. Sie wissen dann, wie die Navigation oder eine Frachtenbörse funktioniert (…). Die Ausbildungsfirmen bekommen Fahrer, die ausbildungstechnisch auf dem neuesten Stand sind.“

 

In den vergangenen Jahren gab es immer besondere Schwerpunktsetzungen. So zum Beispiel:

·       „Im Zeichen von Fahrsicherheit und zukunftsweisender Technik“

·       „Preiswertes Speiseöl im Tank“

·       „Unterricht auf vier Rädern und Praxis in den Unternehmen“

·       „Schulbank auf Rädern“

·       „Büffeln zwischen Bock und Buch“

 

Zur Eröffnung der Ausstellung, die einen Einblick in die Geschichte des Projektes bietet, dankte Schulleiter Michael Diehl dem ehemaligen Kollegen, Karl-Heinz-Sellig, als Initiator des Projektes und den Kollegen Jörg Biemer und Roland Macht, die es mit viel Engagement weiterführten und -führen.

 

 
Roland Macht, Karl-Heinz Sellig, Michael Diehl, Jörg Biemer, Andreas Faust (von links)