01.02.2020

Geschafft!

33 Absolventen der Fachschule für Technik wurden gestern Abend von Schulleiter Michael Diehl verabschiedet.  Die Studierenden haben entweder berufsbegleitend in Teilzeit über vier oder in Vollzeit über zwei Jahre an unserer Schule auf diesen Abschluss hingearbeitet. In den zwei beziehungsweise vier Jahren der Weiterbildung besuchten die Absolventen die Fachrichtung Maschinentechnik, Schwerpunkt Maschinenbau. In seiner Rede gratulierte der Schulleiter allen Absolventen auch im Namen der in der Fachschule für Technik unterrichtenden Kolleg*innen. Der heutige Abschluss erhöhe die Chancen auf dem Arbeitsmarkt, so der Schulleiter in seiner Rede,  er sei die Eintrittskarte in verantwortungsvolle, interessante Positionen in der Wirtschaft. Die Rückmeldungen ehemaliger Studierender der Fachschule für Technik zeigten sehr deutlich, dass unsere Schule mit ihrem Angebot auf dem richtigen Weg sei, jungen, aufstrebenden Menschen einen Weg in die Schlüsselpositionen der Industrie zu bereiten. Dazu trägt auch die Projektarbeit, die die Absolventen im Rahmen ihrer Weiterbildung durchführen, bei. Sie ist ein wesentlicher Baustein der Technikerausbildung in Hessen und hat in der Fachschule für Technik einen hohen Stellenwert. „Sie fördert insgesamt eigenständiges Arbeiten, Teamarbeit und Fachkompetenz. Dies sind Qualifikationen, die in der modernen Arbeitswelt zu wesentlichen Voraussetzungen und Faktoren des beruflichen Erfolgs gehören.“, führte Michael Diehl aus. Bernhard Seitz, der stellvertretend für den Abteilungsleiter Hugo Müller durch den Abend führte, verglich in seiner Rede die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker mit einem Glühdiagramm: Nach einer Phase der Erwärmung ginge es zügig in die „heiße Phase“, angefüllt mit Klausuren, Referaten, Prüfungen und der Projektarbeit. Nun, nach der Abkühlungsphase, sei das Ende erreicht.

Im Anschluss an die Zeugnisübergabe wurden die drei besten Absolventen geehrt: Tobias Kahl (1,1), Jonas Ferber (1,2) und André Miethling (1,3).

 „Anstrengend war es schon“, meinte ein Absolvent, schließlich hätte sie in der Teilzeitschulform die Schule neben ihrem Berufsleben abends und samstags besucht. Aber es habe sich gelohnt- sowohl er als auch einige seiner Mitstreiter hätten entweder betriebsintern oder in einem anderen Unternehmen schon eine höhere Position eingenommen oder in Aussicht. Er könne also die Worte des Schulleiters nur bestätigen. 

 Unsere Schule bildet Technikerinnen und Techniker der Fachrichtungen Maschinenbau und Optik-Elektronik aus. Die berufsbegleitenden und Vollzeit-Ausbildungsgänge ermöglichen es jungen Facharbeiter*innen und Gesell*innen, in vier bzw. zwei Jahren den Abschluss „Staatlich geprüfter Techniker“ zu erlangen. Während des Studiums können verschiedene Zusatzprüfungen absolviert werden, die weitere berufliche Perspektiven bis hin zum Fachhochschulstudium eröffnen. In diesem Jahrgang erwarben acht Studierende in einer Zusatzprüfung Mathematik die Fachhochschulreife und können damit an allen deutschen Fachhochschulen und an einigen Bachelor-Studiengängen der Universitäten ein Studium aufnehmen. 32 absolvierten erfolgreich die Zusatzprüfung in Berufs- und Arbeitspädagogik. 15 Absolventen bleiben uns noch eine Weile erhalten- sie erarbeiten sich noch das Zertifikat „Qualitätsmanagementfachkraft“.

 
Die ganze "Mannschaft": Absolventen und Lehrer*innenDie drei Besten: André Miethling, Jonas Ferber, Tobias Kahl mit Michael Diehl