21.03.2019

Schülerband der Siemensschule bei Ausstellungseröffnung

Am Mittwoch wurde im Neuen Rathaus der Stadt Wetzlar die Ausstellung „Hibakusha - Weltweite Opfer der nuklearen Kette“ eröffnet, veranstaltet von den Internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW), dem Evangelischen Kirchenkreis an Lahn und Dill, dem Friedenstreff und der Stadt Wetzlar. Die musikalische Umrahmung übernahm die Schülerband der Werner-von-Siemens-Schule: Aaron Havekost (BG12) am Schlagzeug, Manuel Henrich (BG12) Bass, Paul Hartmann (BG11) Gitarre, Niklas Preußler (BG13)  Gitarre und der ehemalige Fachoberschüler Adrian Karic. Die Veranstaltungstechnik hatten ebenfalls Siemensschüler übernommen: Tobias Janson und Christian Bill vom Unternehmen JS-Sound & Light, Naunheim. „Dafür ganz herzlichen Dank“, so Vertrauenslehrer Jens Hildebrand, der die Schüler zum Auftritt begleitet hatte.

 

 „Hibakusha“ werden in Japan die Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki genannt, und so widmet sich die Ausstellung den Millionen von Menschen, deren Leben, Umwelt und Gesundheit durch die Atomwirtschaft beeinträchtigt sind: Den indigenen Völkern, deren Heimat durch Uranbergbau in atomare Wüsten verwandelt wurden, den Menschen in den Atomwaffentestgebieten, den Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki sowie den Opfern radioaktiver Verseuchung durch militärische und zivile Atomkatastrophen. Die Ausstellung zeigt an 50 Beispielen die gesundheitlichen und sozialen Folgen der nuklearen Kette: Uran-Bergbau, Plutoniumproduktion in Atomkraftwerken, Atomreaktor-Unfälle, Atombombentests seit 1945 und Entsorgung des strahlenden Mülls und kann noch bis Ende April im Neuen Rathaus besucht werden.

 
Die Schülerband der Werner-von-Siemens-Schule.