09.06.2018

Siemensschule verabschiedet Abiturienten

Gestern Abend verabschiedete die Werner-von-Siemens-Schule ihre Abiturientinnen und Abiturienten in Studium und Beruf. Schulleiter Michael Diehl gab den 41 erfolgreichen Absolventen des Beruflichen Gymnasiums einige bedenkenswerte Ratschläge und Ermunterungen mit auf den weiteren Lebensweg und gratulierte im Namen der ganzen Schulgemeinde zum bestandenen Abitur. Diehl lobte vor dem Plenum aus Angehörigen, Freunden und Lehrern die Leistungsfähigkeit der Schüler, was der Notendurchschnitt von 2,4 zeige, der vermutlich dem hessischen Durchschnitt entspreche. Er wünschte den jungen Menschen Mut, Begeisterungsfähigkeit und Kraft, denn nun gelte es einige wichtige Entscheidungen zu treffen. Das Berufliche Gymnasium sei ein hervorragender Weg zur Studienqualifikation und biete den jungen Menschen eine gleichwertige, stärker mit der Berufspraxis verknüpfte Alternative zum üblichen gymnasialen Bildungsweg.

 

In einem Mathematik-, einem Englisch- und einem Deutsch-Leistungskurs hatten sich 40 junge Männer und zwei junge Frauen in den letzten drei Jahren auf diesen Tag vorbereitet. 16 Absolventen hatten den technischen Schwerpunkt Mechatronik, 26 die Datenverarbeitung gewählt, die ebenfalls als jeweils zweiter Leistungskurs der Qualifikationsstufe unterrichtet werden. 41 Schüler bestanden die Abiturprüfungen, ein Schüler erhielt die Fachhochschulreife. Die Abiturienten mit den besten Ergebnissen: Tom Schmidt (Datenverarbeitung) mit der Traumnote 1,0, Felix Kauffeld (Datenverarbeitung) mit dem Notendurchschnitt 1,3 und Lucas Hedrich (Mechatronik) mit dem Notendurchschnitt 1,4. Felix Kauffeld erhielt den Abiturpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV), der seit 2008 - dem Jahr der Mathematik – für „exzellente Leistungen“ im Abiturfach Mathematik verliehen wird.

 

Unter dem Motto „Was war? Was bleibt?“ fand vor der offiziellen Verabschiedung ein überkonfessioneller Gottesdienst statt, organisiert und gestaltet von den Abiturienten selbst. Predigt, Liturgie, Musik, Raumschmuck – alle Details hatten die ehemaligen Siemensschüler nach dem schriftlichen Abitur im Religionsunterricht erarbeitet und vorbereitet.

 

Das Berufliche Gymnasium ist wie die gymnasiale Oberstufe ein studienqualifizierender Bildungsgang, der zur Allgemeinen Hochschulreife (Abitur) führt, die – unabhängig von der gewählten Fachrichtung des Beruflichen Gymnasiums – zum Studium in allen Fakultäten an allen Hochschulen berechtigt. Neben der Allgemeinbildung werden in der gewählten Fachrichtung berufliche Bildungsinhalte vermittelt. An der Werner-von-Siemens-Schule sind dies die Technikwissenschaften „Datenverarbeitung“ und „Mechatronik“. In Hessen gibt es 54 Berufliche Gymnasien mit rund 14.800 Schülern (Stand Februar 2018). Auf dem Weg zum Abitur erhalten die Schüler in Hessen in dieser Schulform neben der soliden allgemeinen Grundbildung eine berufliche Orientierung für Studium und Beruf.

 

Das Abitur 2018 bestanden:
Joshua Jan Böhm, Jana Boumann, Tobias Erwin Bunk, Jonas Feyle, Nicolas Gatz, Jannick Groß, Lukas Hedrich, Marius Hirsch, Eric Hofmann, Karsten Lukas Hofmeier, Moritz Hollich, Max Hubl, Till John von Zydowitz, Dominik Jost, Philipp Jung, Maximilian Jung, Timm Patrik Kaps, Felix Kauffeld, Justin Keiner, Lukas Robert Keiner, Christopher-Marcel Klein, Sven Korves, Maximilian Krause, Maximilian Mappes, Alexander Michel, Lars Eric Nies, Lisa Nixdorf, Alexander Pantelkin, Jonas Peipert, Felix Prick, Andreas Reh, Philipp Reis, Leon Rosenkranz, Alexander Maria Schmidt, Tom Schmidt, Bruno Schrenk, Steven Schroth, Leon Schuster, Daniel Schwiddessen, Andreas Solowjew, Frederick Theiß

 
Die 41 erfolgreichen Absolventen des Beruflichen Gymnasiums mit ihren Tutoren ud Schulleiter Michael Diehl.Die Besten: Lucas Hedrich, Felix Kauffeld und Tom Schmidt (von links nach rechts)„Was war? Was bleibt?“ Zu diesem Thema sprach im überkonfessionellen Gottesdienst der Abiturient Tobias Bunk.