28.09.2018

Tanzende Roboter und Teemaschinen: Projektwochen der Datenverarbeiter

Zeitgleich zum Projekt „Grüne Steckdose“ der Mechatroniker fanden in den letzten vierzehn Tagen die Projektwochen der Datenverarbeiter an der Werner-von-Siemens-Schule statt. Die Schüler der Qualifikationsstufe des Beruflichen Gymnasiums präsentierten die Ergebnisse ihrer Arbeiten ebenfalls gestern auf der gemeinsamen Veranstaltung im Atrium der Siemensschule. Sieben Gruppen hatten sich mit Themen der Robotik beschäftigt und waren zu „erstaunlichen Ergebnissen“ gekommen, wie Theresa Rohde vom Staatlichen Schulamt während der Präsentation feststellte.

 

Da gab es den Solar-Tracker, der Solarpanels – Module zur Erzeugung von Elektrizität aus Sonnenlicht – automatisch nach dem Stand der Sonne ausrichtet. Oder „Allbot“, einen per Internet gesteuerten Roboter, der sich drehen und tanzen kann und überhaupt sehr beweglich ist. Sein Kollege „Herbot“ kann sogar den Boden aufwischen und dabei mit den Augen zwinkern. Eine weitere Gruppe beschäftigte sich damit, per Bildschirmeingabe LED-Lampen und MP3-Player zu steuern, zwei bauten Tee-Zubereitungsmaschinen, bedienbar mit Fernsteuerung, die die Teebeutel ins heiße Wasser tauchen und so ein optimales Aroma erzeugen können. Und schließlich gab es eine Einparkhilfe, die per Bluetooth ein Fahrzeug in die Parklücke lenken kann.

 

„Einige der Projekte scheinen sehr verspielt zu sein, aber auch hinter ihnen steckt viel Wissen und ernsthafte Beschäftigung mit der Technik und wissenschaftlichen Themen“, erläutert Bernhard Piasta, der zusammen mit seinem Kollegen Alexander Rohde die Projektwochen durchführte. Und auch die Schüler zogen am Ende ihrer Präsentation ein positives Fazit: „Es hat Spaß gemacht.“

 
Lucas Olbrich und Jonas Schreiber mit dem Roboter „Herbot“.Nick Schmidt und Manuel Henrich mit den Solarpanels.